Positiver Gedanke für den 24.06.2015

Das Positive erkennen…

Wie schwierig es ist, in Schicksalsschlägen etwas Positives zu erkennen, kannst Du Dir sicher vorstellen und doch ist es möglich!

Der unbekannte Autor hat Recht, denn im Grunde beginnt es schon mit Kleinigkeiten, die wir – wie heißt es immer so schön: „..von einer Fliege zum Elefanten“ machen. In vielen Situationen bin ich es letztlich gewöhnt, diese als schlecht und falsch zu sehen…meine Empfindungen sind damit vom flauen Gefühl im Magen, Wut, Ärger bis zur Angst möglich.

Will ich das wirklich?

Nein! Ich will doch glücklich sein…will lachen…will mich freuen können und einfach nur gut fühlen!

„Das geht doch gar nicht!“

Oh, das denke ich auch sehr oft…ich trainiere täglich, dies zu ändern. Es geht nicht von heute auf morgen, das sollte klar sein.

Ich versuche es mit einem sehr einfachen Beispiel:
Ich bin in der Küche…mache mir einen Kaffee…ich gieße zu viel in die Tasse, der heiße Kaffee schwappt über und ich lasse vor Schreck die Tasse fallen….jetzt bin ich nicht nur erschreckt, sondern auch noch wütend! „So ein Mist! Dieser dämliche Kaffee! Und jetzt ist auch noch die Tasse kaputt…boah…aufwischen darf ich auch noch! Super! Wenn schon, denn schon!“

Na? Hast Du Dich wiedererkannt?!?!?!

😉 Denke, viele reagieren so…und wie fühlst Du Dich dabei? Gut? Bestimmt nicht und wahrscheinlich wird Dich diese Szene den ganzen Tag verfolgen…stimmt’s oder habe ich Recht? 😀

Diese Szene ist banal und genau deswegen so gut als Beispiel.

Sich hierbei zu erschrecken, ist ok und auch normal…und warum werde ich wütend? „Na, weil ich beim Eingießen nicht aufgepasst habe. Das hätte mir nicht passieren dürfen.“ Sicherlich hätte ich mit mehr Aufmerksamkeit innerhalb der Situation schon dieses Überlaufen verhindern können, aber das kann ich jetzt nicht mehr ändern. Ich übersehe aber auch, dass ich durch das Fallenlassen der Tasse (weitere) Verbrennungen vermieden habe…ist das nicht ein glücklicher Moment? Darüber kann ich mich freuen!

Die kaputte Tasse bleibt kaputt und den Boden muss ich trotzdem aufwischen, aber…ich habe mich nicht oder nur wenig mit dem heißen Kaffee verbrannt…das ist meine positive Denkrichtung.

Ist dies einen Versuch wert, es zu probieren?

Du musst ja nicht gleich mit den großen Dramen beginnen…nimm Dir die kleinen Situationen vor…eben solche, wie in meinem Beispiel. Eine Situation nach der anderen…langsam…nehme ganz bewusst Deine Gefühle wahr und schaue, inwiefern Du doch etwas Positives entdecken kannst. Und wenn es nicht sofort funktioniert oder Du nicht gleich die positive Richtung findest, ist das nicht so schlimm. Vielleicht schreibst Du Dir die Situation(en) einfach auf und schaust Dir diese später noch einmal an…mit etwas Abstand findest Du evtl. eine Antwort.

Auf geht’s! 🙂 Viel Erfolg beim Training!

 

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