Internationaler Tag der Seelischen Gesundheit 2016

Heute ist der 10.10.2016 und der Internationale Tag der Seelischen Gesundheit

…gegen die Ausgrenzung von Menschen, mit seelischen Krankheiten und Problemen. Dieser Tag wurde 1992 durch die „World Federation for Mental Health“ und mit Unterstützung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ins Leben gerufen.

In der Woche der Seelischen Gesundheit gibt es vom 10.-16. Oktober 2016 viele Veranstaltungen auch hier in Deutschland, die auf diese Situation aufmerksam machen und etwas verändern wollen.

Gerne empfehle ich Ihnen die Webseite „Woche der Seelischen Gesundheit“, über die man diese Veranstaltungen finden kann => Homepage

Leider fühlen sich viele Menschen bezüglich ihrer Erkrankungen ausgegrenzt und isoliert…sie schämen sich für ihre Situation, fühlen sich schuldig und trauen sich oft nicht, Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Aus eigener Erfahrung gebe ich Ihnen jetzt ein paar Tipps

Sind Sie ebenfalls betroffen und leiden unter der Isolation oder Ausgrenzung?
  1. Reden Sie über Ihre Situation mit jemanden, dem Sie vertrauen können
  2. Versuchen Sie, Angebote von Freunden für Freizeitaktivitäten – z.B. einen Spaziergang, Kinobesuch – anzunehmen
  3. Finden Sie eine Freizeitbeschäftigung oder Sportart, die Sie gerne machen möchten und für die Sie Ihre Wohnung verlassen müssen
  4. Finden Sie eine Selbsthilfegruppe, um sich mit Gleichgesinnten auszutauschen
  5. Versuchen Sie zu vermeiden, erfundene Geschichten als wahre Begebenheiten zu verkaufen, damit man Sie in Ruhe lässt – nicht jeder lässt sich davon täuschen und bohrt ggf. mehr nach, was für Sie mit zusätzlichen Stress enden könnte. Zudem besteht die Gefahr, sich noch mehr ausdenken zu müssen und dann nicht mehr herauszufinden.
  6. Bleiben Sie ehrlich!
  7. Vertrauen Sie nicht „Dr. Internet“! Sprechen Sie lieber mit Ihrem Hausarzt und bitten um Rat
Kennen Sie jemanden mit psychischen Problemen oder einer psychischen Erkrankung?
  1. Hören Sie dem/der Betroffenen aufmerksam zu
  2. Verurteilen sie/ihn nicht für ihre/seine Situation – z.B. mit „Reiß Dich mal zusammen!“ oder „Das bildest Du Dir doch nur ein!“
  3. Geben Sie keine vorschnellen Ratschläge – z.B. „Du musst eine Therapie machen“ oder Ähnliches! Also, spielen Sie nicht den Besserwisser – die/der Betroffene verschließt sich rasch für andere Vorschläge
  4. Zeigen Sie diesem Menschen Ihr Mitgefühl und kein Mitleid – den Unterschied erkennen Betroffene sehr schnell.
  5. Seien Sie ehrlich! Sagen sie der/dem Betroffenen, dass Sie die Situation verstehen oder auch nicht verstehen. Ehrlichkeit ist sehr viel besser und baut Vertrauen auf.
  6. Bieten Sie gemeinsame Freizeitaktivitäten an – z. B. einen Spaziergang machen oder ins Kino gehen – Ihrer Kreativität sind da keine Grenzen gesetzt 🙂
  7. Wenn Sie merken, dass der/die Betroffene sich mit erfundenen Geschichten herauszureden versucht, werfen Sie es demjenigen nicht vor und geben ihm/ihr etwas Raum.
  8. Besonders wichtig für Sie: Wenn Sie merken, dass sie diese Situation überfordert, geben Sie das dem Betroffenen offen zu und distanzieren sich. Diese Maßnahme dient Ihrem Schutz, denn schlimmstenfalls benötigen Sie ebenfalls professionelle Hilfe!

Grundsätzlich denke ich, dass es wirklich wichtig ist, sich mit anderen auszutauschen…am besten natürlich persönlich! Wie schwierig es ist, über seinen eigenen Schatten zu springen, weiß ich selbst gut genug.

Mein Angebot für Sie

Möchten Sie vorbeugen und suchen einen Gesprächspartner?
Suchen Sie einen Begleiter für einen Spaziergang, um endlich aus der Wohnung zu kommen?

Mit einem Coaching kann ich Ihnen helfen -> Coaching
oder Ihnen die Fotografie als ein neues Hobby näher bringen -> Workshops

Machen Sie den 1. Schritt!

Liebe Grüße
Bianca Bürger

 

Weiterführende Informationen

Woche der Seelischen Gesundheit – Homepage
Aktionsbündnis Seelische Gesundheit – Facebook
Freunde fürs Leben e.V. – Homepage Facebook

Meine Leistungen im Bereich Coaching & Fotopädagogik

Coaching
Fotopädagogik
Entdeckungsreise für Ältere

Meine Hauptseite

biancabuerger.info

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